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klimawissen im alltag

jeder beitrag zählt im klima-puzzle

Klimaschutz erfordert viele kreative Ideen und Lösungsansätze. Jeder noch so kleine Beitrag trägt wie ein Puzzleteil dazu bei, den Klimawandel aufzuhalten. Wir freuen uns, wenn sich klimafreundliches Handeln in allen Bereichen des alltäglichen Lebens etabliert. Das müssen nicht immer große Taten und Projekte sein. Klimaschutz im Alltag - das sind viele kleine Maßnahmen, die Energie und Ressourcen sparen und so den persönlichen CO2-Fußabdruck verkleinern.
Grafik Klimaschutz im Alltag: CO2-Fußabdruck von 10,6 auf 2,0 t

Mit dem CO2-Fußabdruck ist es ein bisschen wie mit dem eigenen Körpergewicht. Wer darauf achtet, wie viel und was er isst, und wer regelmäßig Sport treibt, hat sein Körpergewicht im Griff. Jeder, der schon einmal eine Diät gemacht hat, weiß, dass man überschüssige Pfunde nicht von heute auf morgen los wird. Ehrlichkeit mit sich selbst und Beharrlichkeit sind wichtig. Wir können nur durch persönliche Veränderungen unseren CO2-Fußabdruck minimieren. 

für mehr klimawissen im alltag

Wie wir täglich leben, hat Einfluss auf unser Klima. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, wie er zum Schutz des Klimas beiträgt. Unser Mister Klima zeigt auf, wie Klimaschutz im Alltag funktionieren kann. 

Klimafreundlich durch den Alltag

Im Klima-Tatgeber findet ganz sicher jeder etwas, um mit kleinen Dingen, zuhause oder unterwegs, beim Einkaufen oder in der Freizeit, das Klima zu schützen. Das ist oft einfacher als gedacht. Wir müssen nicht auf alles Liebgewonnene verzichten. Aber wir sollten manches kritisch hinterfragen. Mister Klima zeigt uns, wie wir mit kleinen Taten Großes erreichen.

Fakten statt Fakes

Um gemeinsam Falsch- oder Desinformationen vorzubeugen, haben wir häufige, aber falsche Behauptungen zur Windenergie mit den richtigen Fakten versehen. Entlarven Sie mit unserem WINDCHECK Falschmeldungen oder irreführende Behauptungen zur Windenergie.

GESELLSCHAFT IM WANDEL

Zehn Jahre Pariser Klimaabkommen: Fortschritte mit klarem Auftrag

12. Dezember 2025: Zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen zeigt sich: Multilaterale Klimapolitik wirkt. 195 Vertragsparteien stehen hinter dem Vertrag. Ohne Paris lägen die Prognosen zur Erderwärmung deutlich höher; aktuell bewegen sie sich unter 3 °C – ein Fortschritt, aber noch klar über der vereinbarten 1,5-Grad-Leitplanke. Zehn Jahre Klimaabkommen sind daher ein Anlass zum Feiern und zur nüchternen Bilanz.

Zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen hat die Europäische Union ihre Klimaziele in verbindliches Recht und konkrete Programme übersetzt. Mit dem Europäischen Klimagesetz ist die Klimaneutralität bis 2050 gesetzlich festgeschrieben; bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 sinken. Herzstück der Umsetzung ist der European Green Deal mit dem Legislativpaket „Fit for 55“, das strengere Vorgaben für Energie, Industrie, Verkehr und Gebäude setzt, den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt und die Energieeffizienz steigert.

Zugleich wurde das EU-Emissionshandelssystem reformiert und ausgeweitet, um wirksame CO₂-Preissignale für Investitionen in klimafreundliche Technologien zu setzen. Mit dem Carbon Border Adjustment Mechanism schafft die EU zudem einen CO₂-Grenzausgleich, der Wettbewerbsverzerrungen vermeidet und internationale Partner zu mehr Klimaschutz anregt. Flankiert wird der Umbau durch Instrumente wie den Sozialen Klimafonds und den Just Transition Fund, die Haushalte, Unternehmen und besonders betroffene Regionen beim sozial gerechten Übergang unterstützen.

Damit hat Europa zentrale Impulse des Pariser Abkommens in konkrete Politik übersetzt.

Entscheidend ist nun, die 1,5-Grad-Grenze durch schnellere Umsetzung, Nachschärfung und möglichst geringe Überschreitung („Overshoot“) erreichbar zu halten. Jedes Zehntelgrad zählt.

Weitere Informationen

Fakten zum Klimawandel

Was wir tun - Unsere Vision

Das Pariser Klimaabkommen

Veränderte Luftströmungen im Umfeld von Windparks führen zu einer stärkeren Durchmischung der unteren Luftschichten. Dies kann nachts einen räumlich begrenzten Erwärmungseffekt in Bodennähe haben. Diesen Effekt nutzen Obstbauern beispielsweise, um Schäden durch späte Nachtfröste im Frühjahr zu minimieren. Das Klima der bodennahen Luftschichten wird als Mikroklima bezeichnet.

Zum Nachlesen:

Lokale mikroklimatische Effekte durch Windkrafträder, Wissenschaftliche Dienste Deutscher Bundestag, 2020

In einer Studie des Umweltbundesamtes wurde die Energy Payback Time, also die energetische Amortisationszeit, von Windenergieanlagen untersucht. Sie lag zwischen 2,5 und 11 Monaten.

Zum Nachlesen:

Abschlussbericht Umweltbundesamt (UBA), Mai 2021: „Aktualisierung und Bewertung der Ökobilanzen von Windenergie- und Photovoltaikanlagen unter Berücksichtigung aktueller Technologieentwicklungen"