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klimawissen im alltag
jeder beitrag zählt im klima-puzzle
Mit dem CO2-Fußabdruck ist es ein bisschen wie mit dem eigenen Körpergewicht. Wer darauf achtet, wie viel und was er isst, und wer regelmäßig Sport treibt, hat sein Körpergewicht im Griff. Jeder, der schon einmal eine Diät gemacht hat, weiß, dass man überschüssige Pfunde nicht von heute auf morgen los wird. Ehrlichkeit mit sich selbst und Beharrlichkeit sind wichtig. Wir können nur durch persönliche Veränderungen unseren CO2-Fußabdruck minimieren.
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Wie wir täglich leben, hat Einfluss auf unser Klima. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, wie er zum Schutz des Klimas beiträgt. Unser Mister Klima zeigt auf, wie Klimaschutz im Alltag funktionieren kann.

Klimafreundlich durch den Alltag
Im Klima-Tatgeber findet ganz sicher jeder etwas, um mit kleinen Dingen, zuhause oder unterwegs, beim Einkaufen oder in der Freizeit, das Klima zu schützen. Das ist oft einfacher als gedacht. Wir müssen nicht auf alles Liebgewonnene verzichten. Aber wir sollten manches kritisch hinterfragen. Mister Klima zeigt uns, wie wir mit kleinen Taten Großes erreichen.

Fakten gegen Fakes
Wir haben um gemeinsam Desinformationen vorzubeugen häufige, aber falsche Behauptungen zur Windenergie mit den richtigen Fakten versehen. Entlarven Sie mit unserem WINDCHECK die Falschmeldungen (Fakes) zur Windenergie.
GESELLSCHAFT IM WANDEL
naturwind für grüne Gewerbegebiete im Ostseeraum
naturwind beteiligt sich am Interreg-Projekt „GreenIndustrialAreas“. Ziel ist ein gemeinsamer Standard zur Zertifizierung grüner Gewerbe- und Industriestandorte im Ostseeraum. Elf Partner aus sieben Ländern entwickelten Kriterien und testeten sie an Pilotstandorten – darunter Lübesse in Mecklenburg-Vorpommern.
Dort plant naturwind eine Power-to-X-Anlage zur Produktion von Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen aus Windstrom sowie zur regionalen Wärmeversorgung. Neben erneuerbaren Energien stehen Ressourceneffizienz, Versorgungssicherheit und nachhaltige Mobilität im Fokus.
Die Projektergebnisse zeigen: Ein länderübergreifendes Zertifizierungssystem ist möglich, braucht jedoch flexible Kriterien. Die finale Fassung wird im November in Schwerin vorgestellt.
Interreg fördert seit 1990 die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa. Das Projekt wird mit 2,28 Millionen Euro aus dem EU-Regionalfonds unterstützt.
Ziel von Green Planet Energy ist es, die Anwohner künftig mit Strom direkt aus dem Windpark Mannhagen-Bälau zu versorgen. Hierfür fehlen derzeit allerdings noch die rechtlichen Rahmenbedingungen. Diese wurden durch die Bundesregierung aber bereits in Aussicht gestellt. Unabhängig davon stammt Green Planet-Strom immer zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen, nach den Kriterien der Umweltorganisation Greenpeace e. V. Der Windkraftanteil am Strommix von Green Planet steigt stetig.
Zehn Jahre Pariser Klimaabkommen: Fortschritte mit klarem Auftrag
Zehn Jahre nach Inkrafttreten des Pariser Abkommens zeigt sich: Multilaterale Klimapolitik wirkt. 195 Vertragsparteien stehen hinter dem Vertrag. Ohne Paris lägen die Prognosen zur Erderwärmung deutlich höher; aktuell bewegen sie sich unter 3 °C – ein Fortschritt, aber noch klar über der vereinbarten 1,5-Grad-Leitplanke. Das Jubiläum ist daher Anlass zum Feiern und zur nüchternen Bilanz.
Zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen hat die Europäische Union ihre Klimaziele in verbindliches Recht und konkrete Programme übersetzt. Mit dem Europäisches Klimagesetz ist die Klimaneutralität bis 2050 gesetzlich festgeschrieben; bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 sinken. Herzstück der Umsetzung ist der European Green Deal mit dem Legislativpaket „Fit for 55“, das strengere Vorgaben für Energie, Industrie, Verkehr und Gebäude setzt, den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt und die Energieeffizienz steigert.
Zugleich wurde das EU-Emissionshandelssystem reformiert und ausgeweitet, um wirksame CO₂-Preissignale für Investitionen in klimafreundliche Technologien zu setzen. Mit dem Carbon Border Adjustment Mechanism schafft die EU zudem einen CO₂-Grenzausgleich, der Wettbewerbsverzerrungen vermeidet und internationale Partner zu mehr Klimaschutz anregt. Flankiert wird der Umbau durch Instrumente wie den Sozialer Klimafonds und den Just Transition Fund, die Haushalte, Unternehmen und besonders betroffene Regionen beim sozial gerechten Übergang unterstützen.
Damit hat Europa zentrale Impulse des Pariser Abkommens in konkrete Politik übersetzt.
Entscheidend ist nun, die 1,5-Grad-Grenze durch schnellere Umsetzung, Nachschärfung und möglichst geringe Überschreitung („Overshoot“) erreichbar zu halten. Jedes Zehntelgrad zählt.
Weitere Informationen
Fakten zum Klimawandel
Was wir tun - Unsere Vision
Das Pariser Klimaabkommen