mecklenburg-vorpommern

windpark badow

Der Windpark Badow wurde 2015 in Betrieb genommen. Trotz einer begrenzten Bauhöhe aufgrund einer Tiefflugzone der Bundeswehr konnte der Windpark wirtschaftlich sinnvoll projektiert werden. Die Gemeinde wurde intensiv in die Planung eingebunden und profitierte so von zahlreichen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen auf gemeindeeigenen Flächen. 

naturwind plant eine Erweiterung des vorhandenen Windparks. Im Juni 2025 wurde der Genehmigungsantrag für den Bau von 3 weiteren Windenergieanlagen eingereicht. Gemeinden und Anwohner werden von finanziellen Beteiligungsmöglichkeiten profitieren. Dazu finden nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens Verhandlungen mit den betroffenen Gemeinden statt. Hintergrund: Seit 2016 ist die Beteiligung von Gemeinden und Anwohnern in Mecklenburg-Vorpommern gesetzlich geregelt. Derzeit wird das Bürger- und Gemeindebeteiligungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern novelliert (Stand November 2025).

NW_Icon_Baustatus

Projektstatus

Inbetriebnahme 2015
Genehmigungsverfahren

Anlagentyp

14 Enercon E-82 E2
3 Vestas V-162

Leistung

32,2 MW (in Betrieb)
18,6 MW (in Planung)

Projektpartner

wpd onshore

Standort

Der Windpark Badow liegt westlich der mecklenburgischen Landeshauptstadt Schwerin zwischen den Gemeinden Schildetal und Krembz. 

Faktencheck zur Windenergie

Falsch- und Desinformationen zur Windkraft sind weit verbreitet. Ob nun aus Unwissenheit oder ob falsche Fakten bewusst gestreut wurden, wichtig ist, solche Falschmeldungen (Fake News) zu erkennen. In unserem WINDCHECK haben wir häufige Mythen zur Windenergie entlarvt und falsche oder irreführende Behauptungen richtiggestellt. 

UNSERE LEISTUNGEN

Standortprüfung 100%
Flächensicherung 100%
Projektierung 100%
Genehmigung 100%

Der Gemeinde wurden viele Mitsprachemöglichkeiten bei der Planung eingeräumt.

Luisa Hausmann, Planerin

Weitere Windparks in der Region

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Windpark Siggelkow

Windpark Alt Zachun

Veränderte Luftströmungen im Umfeld von Windparks führen zu einer stärkeren Durchmischung der unteren Luftschichten. Dies kann nachts einen räumlich begrenzten Erwärmungseffekt in Bodennähe haben. Diesen Effekt nutzen Obstbauern beispielsweise, um Schäden durch späte Nachtfröste im Frühjahr zu minimieren. Das Klima der bodennahen Luftschichten wird als Mikroklima bezeichnet.

Zum Nachlesen:

Lokale mikroklimatische Effekte durch Windkrafträder, Wissenschaftliche Dienste Deutscher Bundestag, 2020

In einer Studie des Umweltbundesamtes wurde die Energy Payback Time, also die energetische Amortisationszeit, von Windenergieanlagen untersucht. Sie lag zwischen 2,5 und 11 Monaten.

Zum Nachlesen:

Abschlussbericht Umweltbundesamt (UBA), Mai 2021: „Aktualisierung und Bewertung der Ökobilanzen von Windenergie- und Photovoltaikanlagen unter Berücksichtigung aktueller Technologieentwicklungen"