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Akzeptanzstudie: „Die Windenergie an Land wird akzeptiert“

Die Agentur für Erneuerbare Energien hat eine neue Akzeptanzstudie zur Windenergie an Land veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen: Die Zustimmung ist weiterhin sehr hoch. Doch es gibt auf kommunaler Ebene kein Allheilmittel, um die Unterstützung der Bürger für die Energiewende zu gewinnen. Es müssen passende Beteiligungsformate gefunden werden.

Die neue Akzeptanzstudie belegt: Die Windenergie ist eine flächendeckend akzeptierte Technologie. Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und die Fachagentur Wind an Land (FA Wind) haben dazu repräsentative Umfragen in Deutschland durchgeführt. Die FA Wind hat für die Windenergie an Land eine Zustimmungsrate von 82 Prozent ermittelt. Die AEE konstatierte einen Zustimmungswert von 89 Prozent. Dabei bewertete die Mehrheit der Befragten Windenergieanlagen in der Nachbarschaft als gut beziehungsweise sehr gut. „Auch wenn die Stimmen der Windenergie-Gegner in der Öffentlichkeit lauter sind und es eine schweigende Mehrheit gibt, müssen wir festhalten: Die Windenergie an Land wird akzeptiert“, resümiert AEE-Geschäftsführer Dr. Robert Brandt.

„Entscheidend ist, wie die Beteiligung ausgestaltet wird.“

Dr. Robert Brandt, Geschäftsführer Agentur für Erneuerbare Energien

Untersucht wurde in der Akzeptanzstudie auch, welche Maßnahmen zu einer steigenden Akzeptanz der Windenergie beitragen können. Ergebnis: Es gibt kein Allheilmittel, um die Unterstützung der Bürger für die Energiewende zu gewinnen. „Die Studie bekräftigt: Akzeptanz ist kein Produkt, das wir mithilfe eines einfachen Rezepts herstellen können“, sagt Yannick Schöpper, Autor der Studie. So hätten empirische Untersuchungen gezeigt, dass Bürger es ablehnen, wenn ihnen Geld angeboten wird, ohne an anderer Stelle beteiligt zu werden, etwa durch Mitsprache bei Standortwahl und Anlagenzahl. Auch Beteiligungsformate wie Bürgerversammlungen seien nicht per se akzeptanzfördernd, etwa wenn ablehnende Positionen ausgesprochen und damit auch von Menschen in Betracht gezogen werden, die vorher neutral eingestellt waren. Die Formate solcher Veranstaltungen seien entscheidend, ebenso wie individuelle Beteiligungsmöglichkeiten, die die individuellen Gegebenheiten vor Ort berücksichtigen.

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