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Begegnungsstätte in Kublank jetzt energieautark

Die Begegnungsstätte in Kublank und das elektrisch betriebene „Dorfauto“ werden jetzt autark mit Strom versorgt. Dazu wurden eine Solaranlage und ein Batteriespeicher errichtet.

Die Begegnungsstätte in Kublank ist Treffpunkt im Ort. Hier tagen die Gemeindevertreter, es gibt eine Bastelstube, es finden Frauennachmittage, Männerabende, Feste und private Feiern statt, und hier befindet sich auch die Station des elektrisch betriebenen Dorfautos. Haus und Auto werden jetzt mit elektrischer Energie vom eigenen Dach versorgt. Der selbst erzeugte Strom wird in einer Batterie gespeichert, sodass die Begegnungsstätte unabhängig vom Stromnetz autark versorgt werden kann. Zudem sorgt eine bereits 2012 installierte Pelletheizung für grüne Wärme im Haus.  

Haus wird jetzt komplett mit erneuerbaren Energien versorgt

Der Strom vom Dach wird in einem Batteriespeicher zwischengespeichert.
Das elektrisch betriebene Dorfauto wird mit Sonnenstrom geladen.

Die naturwind Schwerin GmbH ist Eigentümerin des Gebäudes. Sie hat es im Zuge der Errichtung des Windparks Kublank-Groß Miltzow 2012 erworben, energetisch saniert und vermietet es seither als Begegnungsstätte an die Gemeinde kublank. „Zusätzlich zur Pelletheizanlage haben wir nun auch die Stromversorgung komplett auf erneuerbare Energien umgestellt“, sagt naturwind-Sprecherin Claudia Röhr. Dazu wurde auf dem Dach des Hauses, das einst Werkstätten für die LPG beherbergte, eine Solaranlage mit einer Leistung von 9,9 Kilowatt errichtet. Damit könnten etwa drei bis vier Haushalte mit Strom versorgt werden. Zusätzlich wurde ein Batteriespeicher installiert, der mit 28 Kilowattstunden Speicherkapazität eine autarke Energieversorgung ermöglicht, auch in den Abend- und Nachtstunden, wenn die Sonne nicht scheint.

So können der Strombedarf der Begegnungsstätte und der Energiebedarf für das elektrische Dorfauto, dessen Ladestation sich am Haus befindet, gedeckt werden. „Wir gehen davon aus, dass wir mit Solaranlage und Speicher den Strombedarf für die Begegnungsstätte und das Dorfauto zu 80 bis 85 Prozent autark, also unabhängig vom öffentlichen Stromnetz, decken können“, sagt Claudia Röhr. Überschüssiger Solarstrom wird zusätzlich ins öffentliche Netz eingespeist.

Das Landesförderinstitut hat den Bau des Solarstromspeichers als Klimaschutzprojekt mit Mitteln der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt.  

„Speicher können als vierte Säule des Energiesystems neben Erzeugung, Netz und Verbrauch eine Schlüsselrolle in der Energiewende einnehmen.“

Bundesverband Solarwirtschaft

Die Nachfrage nach Solarstromspeichern ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Hintergrund sind gesunkene Einspeisevergütungen für Solarstrom sowie der Wegfall der Eigenverbrauchsvergütung, sodass es heute vor allem für Ein- und Zweifamilienhausbesitzer als auch kleine bis mittlere Unternehmen interessant ist, möglichst viel des mit einer eigenen Fotovoltaikanlage erzeugten Stroms auch selbst zu verbrauchen und sich von steigenden Strompreisen unabhängig zu machen. Zudem tragen Batteriespeicher zur Stabilisierung des Stromnetzes bei. Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert von der künftigen Bundesregierung eine Stromspeicher-Strategie. Speicher könnten als vierte Säule des Energiesystems neben Erzeugung, Netz und Verbrauch eine Schlüsselrolle in der Energiewende einnehmen, heißt es vom Fachverband.

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