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EEG 2021: Klimaneutral bis 2050

Die Energieerzeugung in Deutschland soll bis 2050 ausschließlich durch erneuerbare Energien erfolgen. So sieht es der aktuelle Entwurf für das "EEG 2021" vor. Es geht zu langsam, sagen Kritiker.

Bundeswirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier (CDU) hat in dieser Woche einen Referentenentwurf zum „EEG 2021“ in die Ressortabstimmung gegeben. Die darin enthaltenen Klimaziele sind ambitionierter als erwartet und im vor einem Jahr beschlossenen Klimaschutzpaket der Bundesregierung festgeschrieben. Bis 2030 sollen 65 % des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energien kommen. Bis 2050 soll die Energieerzeugung in Deutschland komplett klimaneutral werden. Vorgeschlagen wird im Entwurf auch, wie viel Wind- und Solarkraftwerke zur Erreichung dieses Ziels in den nächsten Jahren gebaut werden sollen. Der Ausbau muss dazu deutlich an Fahrt gewinnen. Die Windenergie an Land (Onshore) soll von heute rund 54 GW (2019) auf 71 GW Leistung im Jahr 2030 wachsen. Die Solarleistung soll von 50 GW im Jahr 2019 auf 100 GW 2030 steigen.

Der „Wumms“ fürs Klima fehlt noch

Der Wille zu einem stärkeren Ausbau der Erneuerbaren sei im „EEG 2021“ erkennbar, der Referentenentwurf bleibe allerdings hinter den notwendigen Maßnahmen zur Einhaltung der Pariser Klimaziele zurück, heißt es beim Bundesverband Windenergie e.V. (BWE). Der Ausbaukorridor werde nicht reichen, um den wachsenden Strombedarf für Elektroautos, für Wärmepumpen und den Wasserstoffbedarf für die Industrie zu decken. Für den Ausbau der Windenergie würden #gerade kurzfristige Maßnahmen zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren und zur Bereitstellung weiterer Eignungsflächen fehlen, heißt es vom BWE weiter. Die Denkfabrik Agora Energiewende geht davon aus, dass der Ausbau von Windkraftanlagen an Land und Solaranlagen jedes Jahr doppelt so hoch sein müsse wie aktuell geplant.

Die Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE), Simone Peter sagte bei der Vorstellung eines Positionspapiers ihres Verbandes zum EEG: „Die aktuellen Bedingungen sind in keiner Weise ausreichend, um den bevorstehenden Herausforderungen des Klimaschutzes und der Energiewende zu begegnen.“

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