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Bald wieder mehr Windräder in Schleswig-Holstein

Nach fast fünf Jahren Moratorium sollen in Schleswig-Holstein wieder mehr Windräder gebaut werden. Im ersten Halbjahr gab es bereits mehr Ausnahmegenehmigungen.

Bis zum Jahresende will die Landesregierung in Kiel die Regionalpläne für den Bau von Windenergieanlagen unter Dach und Fach bringen und somit das seit fünf Jahren andauernde Moratorium beenden und wieder mehr Windräder in Schleswig-Holstein ermöglichen. Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack hatte in dieser Woche den aktuellen Stand für den Windkraftausbau im Land vorgestellt. Ergebnis: Bei etwa 95 Prozent der vorgesehenen Windkraftflächen sei die Planung soweit fortgeschritten, dass keine Änderungen mehr vorgenommen würden. Für diese Gebiete könnten Ausnahmegenehmigungen erteilt werden.

Für die verbleibenden fünf Prozent werde es ein weiteres Anhörungsverfahren geben, das verkürzt im Oktober stattfinden soll. Ziel von Innenministerin Sütterlin-Waack: rechtssichere Pläne für den Ausbau der Windkraft bis zum Jahresende. Bereits seit Jahresbeginn hat das Land mehr Ausnahmegenehmigungen zum Bau neuer Anlagen erteilt. So gab es im ersten Halbjahr Ausnahmen für 77 Windräder in Schleswig-Holstein. Im gesamten Jahr 2019 waren es 59.

Die aktuelle Regionalplanung sieht vor, dass es in Zukunft 340 Vorranggebiete mit zusammen knapp 32.000 Hektar geben soll, auf denen neue Anlagen gebaut werden dürfen. Das Oberverwaltungsgericht hatte 2015 die damaligen Windkraft-Pläne gekippt, weil einzelne Gemeinden von vornherein Flächen für Windkraftanlagen ausgeschlossen hatten. Seitdem gilt ein Ausbaustopp - ein Moratorium - für neue Anlagen. Nur über Ausnahmegenehmigungen sind bislang Neubauten möglich.

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